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	<title>Hilde Resists</title>
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	<description>Hilde Resists</description>
	<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 17:16:20 +0000</pubDate>
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		<title>Home Image Scroll</title>
				
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 11:56:54 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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&#60;img width="2496" height="3120" width_o="2496" height_o="3120" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/dc01e8ec0fd7748f84f579eabcbcda9789158fdfc17923d1a6194b0e747ac1d8/pexels-marcus-lenk-5721943.jpg" data-mid="111505105" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/dc01e8ec0fd7748f84f579eabcbcda9789158fdfc17923d1a6194b0e747ac1d8/pexels-marcus-lenk-5721943.jpg" /&#62;
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		<title>Karte</title>
				
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 11:56:55 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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1. Karte


 
Auf der oben angezeigten Karte sind vollzogene/ versuchte Abschiebungen, sowie die Orte der Gewalt markiert. Durch Klicken auf die Markierungen öffnen sich Informationsfenster zu Abschiebungen und Kurztexte zu den Orten der Gewalt, die auch unter dieser Rubrik in Langform zu finden sind.&#38;nbsp;

On the map above, executed/attempted deportations, as well as the places of violence are marked. Clicking on the markers opens information windows on deportations and short texts on the places of violence, which can also be found in long form under this heading.

HINWEIS //&#38;nbsp;NOTE: Die Markierungen entsprechen nicht den konkreten Koordinaten der Vorfälle, sondern sind zufällig in den entsprechenden Straßen gesetzt wurden. Nur die Orte der Gewalt entsprechen den richtigen Adressen. //&#38;nbsp;The markers do not correspond to the specific coordinates of the incidents, but were placed randomly in the corresponding streets. Only the places of violence correspond to the correct addresses.


	Folgende Abschiebungen/ Abschiebeversuche konnten nicht verortet werden und werden nach Recherche nachgetragen.

The following deportations/ deportation attempts could not be located and will be added to the map after further research.
	18. November 2020
Vollzogene Abschiebung
Alter: 30 Jahre alt
Herkunftsland: Kosovo
Abschiebeland: Kosovo

19. September 2019Vollzogene AbschiebungFamilieHerkunftsland: UnbekanntAbschiebeland: Albanien

28. Januar 2019
Versuchte Abschiebung
Familie
Herkunftsland: Iran

11. September 2018Vollzogene AbschiebungPersonenanzahl: 3 PersonenAlter: 42 und 61 Jahre altHerkunftsland: GeorgienAbschiebeland: Georgien

02. April 2018
Vollzogene AbschiebungAlter: Unbekannt

28. März 2018Vollzogene AbschiebungAlter: Unbekannt

18. September 2017
Vollzogene Abschiebung
Familie
Herkunftsland: Georgien
Abschiebeland: Georgien


31. Januar 2017Vollzogene AbschiebungFamilie: Mutter + TochterAlter der Tochter: 16 Jahre altHerkunftsland: SerbienAbschiebeland: Serbien

23. Juli 1993Suizidversuch nach versuchter Abschiebung
Alter: 31 Jahre alt
Herkunftsland: Iran
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		<title>Orte der Gewalt</title>
				
		<link>https://hilderesists.cargo.site/Orte-der-Gewalt</link>

		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 11:56:55 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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2. Orte der Gewalt
places of violence
أماكن العنف

&#60;img width="1000" height="493" width_o="1000" height_o="493" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/875e93ef32827bad2d019f11e4d58225cf03a4d8503c844b9a36b028d0708767/auslb_sw.png" data-mid="112900581" border="0" data-scale="55" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/875e93ef32827bad2d019f11e4d58225cf03a4d8503c844b9a36b028d0708767/auslb_sw.png" /&#62;1
&#38;nbsp;Ausländerbehörde&#38;nbsp;Die Ausländerbehörde ist eine dem Ordnungsamt untergeordnete öffentliche Behörde, die nach Abschluss des Asylverfahrens durch das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) u. a. für die Erteilung oder Versagung von Aufenthaltsgenehmigungen zuständig ist. Außerdem koordiniert sie die Belegung von Gemeinschaftsunterkünften, entscheidet über den Ort der Unterbringung und führt Abschiebungen durch.&#38;nbsp;In vielen Fällen ist die Ausländerbehörde die erste offizielle Stelle, mit der geflüchtete Menschen in Deutschland in Kontakt kommen. In einer enorm unsicheren Situation, oft ohne Unterstützung und Sprachkenntnisse sehen sich Betroffene nicht nur großen bürokratischen Hürden gegenüber, sondern müssen sich auch auf die wohlwollende Behandlung ihres Falles durch die*den zuständige*n Mitarbeiter*in verlassen. Diese besitzen innerhalb der an sich schon rassistischen Gesetzgebung rund um Asyl und Aufenthaltsstatus großen Ermessensspielraum, was zu einer noch größeren Unsicherheit und Abhängigkeit der Betroffenen führt. 

Menschen, die auf den Kontakt mit der Ausländerbehörde angewiesen sind, erzählen von Willkür, Schikane und Panik. Regelmäßig werden Fälle von Abschiebungen ohne Rechtsgrundlage bekannt und Aktivist*innen und betroffene Personen berichten von unrechtmäßigen Entscheidungen und Forderungen, die Personen in akute (Lebens-)Gefahr bringen. Der Migrantenbeirat Leipzig sowie verschiedene Initiativen fordern deshalb eine unabhängige Beschwerdestelle.

The Foreigners Authority is a public authority subordinate to the Public Order Office, which is responsible for granting or refusing residence permits, among other things, after the asylum procedure has been completed by the BAMF (Federal Office for Migration and Refugees). It also coordinates the occupancy of shared accommodation, decides on the location of accommodation and carries out deportations. In many cases, the Foreigners Authority is the first official body with which refugees come into contact in Germany. In an enormously uncertain situation, often without support and language skills, those affected not only face major bureaucratic hurdles, but must also rely on the benevolent treatment of their case by the responsible employee. Within the already racist legislation on asylum and residence status, these employees have a great deal of discretionary power, which leads to even greater insecurity and dependence on the part of those affected. 
People who depend on contact with the foreigners authority tell of arbitrariness, harassment and panic. Cases of deportations without a legal basis become known on a regular basis and activists and affected persons report about unlawful decisions and demands that put people in acute (life) danger. The Leipzig Migrants Advisory Council and various initiatives are therefore calling for an independent complaints office.

&#60;img width="3448" height="2135" width_o="3448" height_o="2135" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/b638be4c3b27eb0327c704b2588d121f869ba8b05580736f85b160c4da8986df/bundesv_sw.png" data-mid="112900926" border="0" data-scale="55" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/b638be4c3b27eb0327c704b2588d121f869ba8b05580736f85b160c4da8986df/bundesv_sw.png" /&#62;
2
Bundesverwaltungsgericht&#38;nbsp;

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sowie verschiedene andere Konventionen verpflichten Deutschland, Bi_PoC (Black, indigenous, People of Color) vor Diskriminierung zu schützen. Zum Versagen der deutschen Justiz und der Sicherheitsbehörden diesbezüglich gab es in der Vergangenheit zahlreiche Berichte, u. a. von Amnesty International bezüglich des NSU-Komplexes (2016). Im Falle von Abschiebungen, spezieller bei Abschiebungsandrohungen oder Abschiebungsanordnungen, urteilen Oberverwaltungsgerichte (OVG), das Bundesverwaltungsgericht Leipzig (BVerwG) ist dabei lediglich eine Revisionsinstanz. Das BVerwG spielt vermehrt eine Rolle bei Personen, denen eine islamistische Einstellung vorgeworfen wird, als erste und letzte Instanz (Aufenthaltsgesetz), aber auch bei allgemeineren Fragen, falls es unterschiedliche Urteile der OVGs zu gewissen Fragestellungen gibt. Dabei kann das BVerwG natürlich nur im Rahmen der geltenden Gesetze, die Bi_PoC diskriminieren und Migration bzw. Flucht kriminalisieren, Entscheidungen fällen. Außerdem muss man sich auf das Eingreifen des BVerwG verlassen können, Entscheidungen der OVGs zu revidieren, wie z. B. bezüglich Abschiebungsverboten. Es urteilte 2019 bspw., dass die Abschiebungsverbote von Männern nicht getrennt von deren Familien betrachtet werden dürfen, was durch diverse Urteile zahlreicher OVGs in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass Männer abgeschoben wurden und FLINTA* und evtl. Kinder in Deutschland bleiben durften. Derartige Grundsatzentscheidungen des BVerwG werden aber meist erst dann gefällt, wenn OVGs jahrelang Personen mit Fluchterfahrung abschieben oder es sich durch eine Vielzahl von Klagen gezwungen sieht zu handeln. 

Das BVerwG ist demnach als eine Institution einzuordnen, die die rassistische Abschiebepraxis der deutschen Gesetzgebung in die Praxis umsetzt, auch weil sie zu zögerlich und nur durch Druck von Personen mit Fluchterfahrung und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen agiert.

The European Court of Human Rights and various other conventions oblige Germany to protect Bi_PoC (Black, indigenous, People of Color) from discrimination. There have been numerous reports on the failure of the German judiciary and security authorities in this regard in the past, including by Amnesty International regarding the NSU complex (2016). In the case of deportations, and more specifically in the case of threats of deportation or deportation orders, Higher Administrative Courts (OVG) rule; the Federal Administrative Court in Leipzig (BVerwG) is merely an appellate instance. The BVerwG increasingly plays a role in the case of persons accused of Islamist attitudes, as the first and last instance (Residence Act), but also in more general matters, if there are different rulings by the OVGs on certain issues. In doing so, the BVerwG can, of course, only make decisions within the framework of the applicable laws that discriminate against Bi_PoC and criminalize migration or flight. In addition, one must be able to rely on the intervention of the BVerwG to revise decisions of the OVGs, such as regarding prohibitions on deportation. It ruled in 2019, for example, that the deportation bans of men may not be considered separately from their families, which, through various rulings of numerous OVGs in the past, has led to men being deported and FLINTA* and possibly children being allowed to remain in Germany. However, such fundamental decisions of the BVerwG are usually only made when OVGs have been deporting people with refugee experience for years or it feels forced to act by a large number of lawsuits. 
The BVerwG can therefore be classified as an institution that puts the racist deportation practice of German legislation into practice, also because it acts too hesitantly and only through pressure from persons with refugee experience and civil society actors.

&#60;img width="1000" height="648" width_o="1000" height_o="648" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d84c9f7858842877c613909f0b2d1c969d3aa286b1d445a5602264cc0fdd2fb4/neuesr_sw.png" data-mid="112901675" border="0" data-scale="55" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/d84c9f7858842877c613909f0b2d1c969d3aa286b1d445a5602264cc0fdd2fb4/neuesr_sw.png" /&#62;3
Neues Rathaus
مبنى البلدية 

 (Vorallem) Für nicht-EU-Bürger*innen in Leipzig existiert das Neue Rathaus hauptsächlich als Ort der Fremdbestimmung, der Verwaltung ihrer Leben und des Misstrauens ihnen gegenüber.&#38;nbsp;Im Neuen Rathaus tagt der Stadtrat, der wichtige Entscheidungen für alle in Leipzig lebenden Menschen trifft. Daneben befindet sich dort auch das Standesamt, bei dem Leipziger*innen unter anderem Geburten melden und Eheschließungen anmelden müssen.

Im Stadtrat sitzen 70 gewählte Personen, aber keine einzige ohne deutsche oder EU-Staatsbürgerschaft, weil diese nicht für die Wahl kandidieren dürfen. Auch wählen dürfen den Stadtrat nur Menschen mit deutscher, oder EU-Staatsangehörigkeit. Zwar versucht die Stadt Leipzig im Gegensatz zu anderen sächsischen Orten, in verschiedenen Lebensbereichen einen wertschätzenderen Umgang mit Migrant*innen und BIPOCs* zu fördern. Trotzdem entscheiden die Mitglieder des Stadtrats neben vielem anderen, was alle Leipziger*innen betrifft, zum Beispiel auch darüber, wie Menschen ohne Aufenthaltstitel in Leipzig wohnen sollen. Hier wird festgelegt, welche Unterkünfte für Geflüchtete genutzt werden, also wie und wo diese Menschen leben müssen. So müssen Hunderte von Menschen in Leipzig immer noch ohne Ruhe und Rückzugsraum in Mehrbettzimmern und bewacht von Sicherheitsdiensten wohnen. Viele von ihnen leben dort ohne Möglichkeiten, sich zu entfalten und in ständiger Angst davor, abgeschoben zu werden.

Mit dem Migrantenbeirat wurde vor 12 Jahren eine Interessensvertretung für alle Migrant*innen in Leipzig erkämpft. Er darf den Stadtrat aber nur „beraten“ und nichts (mit)entscheiden.

Das Standesamt im Neuen Rathaus verweigert zahlreichen in Leipzig geborenen Babys eine Geburtsurkunde, weil ihre Eltern keinen Aufenthaltsstatus und nicht die „richtigen“ Papiere haben. Es wird auch häufig nicht einmal anerkannt, dass sie die Eltern des Babys sind.&#38;nbsp;Und Menschen ohne Aufenthaltsstatus, die ihre Partner*innen heiraten möchten, müssen hier über Jahre hinweg dafür kämpfen, dass sie das überhaupt dürfen. Sie werden dort mit Misstrauen und Schikane überzogen und müssen extrem hohe finanzielle Ausgaben leisten, weil das Standesamt darüber entscheidet, welche Dokumente es für die Eheschließung haben möchte - egal ob es möglich ist, diese Dokumente überhaupt zu bekommen.

(Especially) For non-EU citizens in Leipzig, the New City Hall exists mainly as a place of foreign domination, administration of their lives and distrust towards them. The New City Hall is the meeting place of the City Council, which makes important decisions for all people living in Leipzig. It is also home to the registry office, where Leipzigers have to register births and marriages, among other things.
There are 70 elected people in the city council, but not a single one without German or EU citizenship, because they are not allowed to stand for election. Also, only people with German, or EU citizenship are allowed to vote for the city council. It is true that the city of Leipzig, in contrast to other places in Saxony, is trying to promote a more appreciative approach to migrants and BIPOCs* in various areas of life. Nevertheless, the members of the city council decide, among many other things that affect all Leipzigers, for example, how people without a residence permit should live in Leipzig. This is where it is determined which accommodations will be used for refugees, i.e. how and where these people will have to live. For example, hundreds of people in Leipzig still have to live in multi-bed rooms guarded by security services without any peace and quiet or space to retreat. Many of them live there without opportunities to develop and in constant fear of being deported.With the Migrants Advisory Council, a representation of interests for all migrants in Leipzig was fought for 12 years ago. However, it is only allowed to "advise" the city council and not to (co)decide anything.
The registry office in the New City Hall denies numerous babies born in Leipzig a birth certificate because their parents have no residence status and do not have the "right" papers. It is also often not even acknowledged that they are the baby's parents. And people without residence status who want to marry their partners have to fight for years to be allowed to do so. They are subjected to mistrust and harassment and have to pay extremely high financial expenses because the registry office decides which documents it wants for the marriage - regardless of whether it is possible to get these documents at all.
  يجتمع مجلس المدينة في &#38;nbsp;ويتخذ قرارات مهمة لكل من يعيش في لايبزيغ. يوجد أيضًا مكتب التسجيل هناك ، حيث يتعين على سكان لايبزيغ تسجيل المواليد والزيجات ، من بين أمور أخرى

يوجد 70 شخصًا منتخبًا في مجلس المدينة ، لكن لا يوجد شخص واحد بدون الجنسية الألمانية أو الاتحاد الأوروبي لأنه لا يُسمح لهم بالترشح للانتخابات. يُسمح فقط للأشخاص الذين يحملون الجنسية الألمانية أو الجنسية الأوروبية بالتصويت في مجلس المدينة. على عكس الأماكن السكسونية الأخرى ، تحاول مدينة لايبزيغ الترويج لمعاملة أكثر تقديراً للمهاجرين في مختلف مجالات الحياة. ومع ذلك ، فإن أعضاء مجلس المدينة يقررون من بين أشياء أخرى كثيرة تؤثر على جميع لايبزيغر ، على سبيل المثال أيضًا كيف يجب أن يعيش الأشخاص الذين ليس لديهم تصريح إقامة في لايبزيغ. هنا يتم تحديد أماكن الإقامة التي يتم استخدامها للاجئين ، أي كيف وأين يجب أن يعيش هؤلاء الأشخاص. لا يزال يتعين على مئات الأشخاص في لايبزيغ العيش دون سلام وهدوء في غرف مشتركة وتحرسها أجهزة الأمن. يعيش الكثير منهم هناك بلا فرص للتطور ويخافون دائمًا من &#38;nbsp;. الترحيل

مع المجلس الاستشاري للمهاجرين ، تمت مكافحة تمثيل مصالح جميع المهاجرين في لايبزيغ منذ 12 عامًا. يُسمح له فقط بتقديم "المشورة" لمجلس المدينة وعدم اتخاذ قرار &#38;nbsp;. بشأن أي شيء

يرفض مكتب التسجيل في &#38;nbsp;إعطاء شهادات ميلاد للعديد من الأطفال المولودين في لايبزيغ لأن والديهم ليس لديهم وضع إقامة وليس لديهم الأوراق "الصحيحة". كما أنه غالبًا ما لا &#38;nbsp; . يُعترف بأنهم والدا الطفل

ويتعين على الأشخاص الذين ليس لديهم وضع إقامة والذين يرغبون في الزواج من شركائهم الكفاح لسنوات لضمان السماح لهم بذلك على الإطلاق. هناك يتم تغطيتهم بالريبة والمضايقات ويتعين عليهم تحمل نفقات مالية عالية للغاية لأن مكتب التسجيل يقرر الوثائق التي يرغب في الحصول عليها للزواج - بغض النظر عما إذا كان من الممكن &#38;nbsp;. الحصول على هذه المستندات على الإطلاق

* السود والسكان الأصليون والملونون (السود والسكان الأصليون والملونون ؛ الأشخاص &#38;nbsp;(الذين يتعرضون للتمييز العنصري بسبب مظهرهم في مجتمعات يغلب عليها البيض

&#60;img width="800" height="541" width_o="800" height_o="541" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/972349ceaa8f1b7976d9589b251bf18becd43522911a3b2c380f1f8757bbc60b/pol_sw.png" data-mid="112902054" border="0" data-scale="57" src="https://freight.cargo.site/w/800/i/972349ceaa8f1b7976d9589b251bf18becd43522911a3b2c380f1f8757bbc60b/pol_sw.png" /&#62;
4
Polizeibehörde Leipzig
 مراكز الشرطة 
Während fast wöchentlich rechte Chatgruppen aufgedeckt werden, „Einzelfälle“, rassistische Gewalt und Praktiken der Polizei bundesweit bekannt sind, ist es nur naheliegend, dass die Polizei, als ausführende Instanz richterlich angekündigter Abschiebungen, ebenso gewaltvoll agiert. So gibt es unzählige Fälle in denen die von einer Abschiebung Betroffenen, zusätzliche psychische und physische Gewalt durch die Polizei erleben. Obwohl laut Anwalt Peter Fahlbusch circa 50% der Inhaftnahmen ohnehin rechtswidrig sind, kommt es zudem häufig zum unerlaubten Eindringen (ohne richterlichen Beschluss) der Polizei in die privaten Räume der Betroffenen. Danach wird ihnen meist das Handy entzogen. Es werden kaum Informationen geteilt und die Personen auf ihr Recht eines Beistandes aufmerksam gemacht, wodurch das Machtgefälle, Unsicherheit und die damit verbundenen psychischen Folgen der Betroffenen steigen.

Als ausführende Instanz rassistischer und menschenfeindlicher Politik agiert die Polizei als ebenso rassistische Institution selten deeskalierend. So kommt es zu gewaltvollen Griffen, Schlägen, Fesselungen, Beleidigungen. Gewalt welche (Re)Traumatisierungen zur Folge hat.

Meist werden die Betroffenen mitten in der Nacht oder am frühen Morgen von der Polizei festgenommen und von ihren Familien und Freund*innen getrennt. So auch in der Nacht vom 09. auf den 10. Juli 2019 in der Hildegard Straße in Leipzig. Der spontane solidarische Versuch eines Abschiebungsstopp wurde mit heftiger Gewalt seitens der Polizei verhindert.

While right-wing chat groups are uncovered almost weekly, "individual cases", racist violence and practices of the police are known nationwide, it is only obvious that the police, as the executing authority of judicially announced deportations, act just as violently. There are countless cases in which those affected by a deportation experience additional psychological and physical violence at the hands of the police. Although according to lawyer Peter Fahlbusch about 50% of the detentions are illegal anyway, it also often comes to the unauthorized intrusion (without a court order) of the police into the private rooms of those affected. Afterwards, they are usually deprived of their cell phones. Hardly any information is shared and the persons are made aware of their right to assistance, which increases the power imbalance, insecurity and the related psychological consequences of the persons concerned.
As the executing agency of racist and anti-human policies, the police, as an equally racist institution, rarely act in a de-escalating manner. Thus it comes to violent grips, beatings, restraints, insults. Violence which results in (re)traumatization.
In most cases, the victims are arrested by the police in the middle of the night or early in the morning and separated from their families and friends. This was also the case in the night from July 9 to 10, 2019 in Hildegard Straße in Leipzig. The spontaneous solidarity attempt to stop the deportation was prevented with heavy violence by the police.
بينما يتم الكشف عن مجموعات الدردشة اليمينية كل أسبوع تقريبًا ، فإن "الحالات الفردية" والعنف العنصري وممارسات الشرطة معروفة على مستوى البلاد ، فمن الطبيعي أن تتصرف الشرطة ، بصفتها السلطة التنفيذية لعمليات الترحيل المُعلن عنها قضائيًا ، بنفس القدر من العنف. هناك عدد لا يحصى من الحالات التي يتعرض فيها المتضررون من الترحيل لعنف نفسي وجسدي إضافي &#38;nbsp;. من قبل الشرطة

على الرغم من أنه ، وفقًا للمحامي بيتر فالبوش ، فإن حوالي 50٪ من الاعتقالات غير قانونية على أي حال ، غالبًا ما يكون هناك أيضًا اقتحام غير مصرح به (بدون قرار قضائي) من قبل الشرطة في الغرف الخاصة للمتضررين. بعد ذلك ، عادة ما يتم أخذ هواتفهم المحمولة بعيدًا عنهم. نادرًا ما تتم مشاركة أي معلومات ويتم توعية الناس بحقهم في الحصول على المساعدة ، مما يزيد من &#38;nbsp;. اختلال توازن القوى وانعدام الأمن والعواقب النفسية المرتبطة به على المتضررين

بصفتها الهيئة المنفذة لسياسات عنصرية وكراهية للبشر ، نادرًا ما تعمل الشرطة ، كمؤسسة عنصرية على حد سواء ، على خفض &#38;nbsp;. التصعيد. وهذا يؤدي إلى القبضة العنيفة والضرب والتقييد والشتائم. العنف الذي يؤدي إلى (إعادة) الصدمة
وعادة ما يتم القبض على المتضررين من قبل الشرطة في منتصف الليل أو في الصباح الباكر ويفصلون عن عائلاتهم وأصدقائهم.. لذلك أيضًا في الليل من 9 إلى 10 يوليو 2019 في شارع هيلديغارد &#38;nbsp;في لايبزيغ تم منع محاولة التضامن العفوية لوقف الترحيل عن 
طريق العنف من جانب الشرطة



&#60;img width="871" height="548" width_o="871" height_o="548" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/caa0d94c8d41b01a92bc9ad41388be3e4dcf2bbb3c3659f159428a84c63aadbd/soz_sw.png" data-mid="112902561" border="0" data-scale="54" src="https://freight.cargo.site/w/871/i/caa0d94c8d41b01a92bc9ad41388be3e4dcf2bbb3c3659f159428a84c63aadbd/soz_sw.png" /&#62;5
Sozialamt Leipzig
هيئة الاجانب&#38;nbsp; 

 Das Sozialamt ist zuständig für Leistungen nach dem “Asylbewerberleistungsgesetz”. Diese Leistungen umfassen Unterstützung für Ernährung, Unterkunft sowie Körper- und Gesundheitspflege und auch Kosten für Kommunikation, Kultur und Verkehr für Personen, die sich gerade in einem Asylverfahren befinden.&#38;nbsp;Das Sozialamt kann Sanktionen wie die Kürzung der Leistungen verhängen, z. B. wenn der betroffenen Personen Ausweispapiere fehlen.&#38;nbsp;Durch diese Sanktionen sollen Menschen zur “freiwilligen Rückkehr” gedrängt werden.

Außerdem arbeiten Sozialämter eng mit der Ausländerbehörde zusammen und werden in einigen Fällen um Amtshilfe gebeten, das heißt, es werden Termine im Sozialamt an die Ausländerbehörde weitergegeben, um ausreisepflichtige Personen vor Ort festzunehmen und abzuschieben.

The Social Welfare Office is responsible for benefits under the "Asylum Seekers' Benefits Act". These benefits include support for food, accommodation and physical and health care, and also costs for communication, culture and transport for people who are currently undergoing an asylum procedure. The social welfare office can impose sanctions such as the reduction of benefits, e.g. if the person concerned lacks identification papers. These sanctions are intended to pressure people into "voluntary return."
In addition, social welfare offices work closely with the foreigners authority and in some cases are asked to provide administrative assistance, i.e. appointments at the social welfare office are passed on to the foreigners authority in order to arrest and deport people who are obliged to leave the country on the spot.
سلطة الأجانب هي سلطة عامة تابعة لمكتب النظام العام ، والتي بعد الانتهاء من إجراءات اللجوء من قبل البامف (المكتب الاتحادي للهجرة واللاجئين) من بين آخرين. مسؤول عن &#38;nbsp; . إصدار أو رفض تصاريح الإقامة. كما أنها تخطط وتنفذ عمليات الترحيل

في كثير من الحالات ، يكون مكتب الهجرة هو أول هيئة رسمية يتعامل معها اللاجئون في ألمانيا. في وضع غير آمن بشكل كبير ، وغالبًا ما يكون بدون دعم ومهارات لغوية ، لا يواجه المتأثرون عقبات بيروقراطية كبيرة فحسب ، بل يتعين عليهم أيضًا الاعتماد على المعاملة الخيرية لقضيتهم من قبل الموظف المسؤول. ضمن التشريع العنصري بالفعل بشأن اللجوء ووضع الإقامة ، لديهم قدر كبير من السلطة التقديرية ، مما يؤدي إلى مزيد &#38;nbsp; . من انعدام الأمن والتبعية من جانب المتضررين

الأشخاص الذين يعتمدون على الاتصال بسلطات الهجرة يتحدثون عن التعسف والتحرش والذعر. وحالات الترحيل دون أساس قانوني معروفة بانتظام ويبلغ الناشطون والمتضررون &#38;nbsp;. عن قرارات ومطالب غير قانونية تعرض الناس لخطر (حياة) حاد


&#60;img width="1920" height="1053" width_o="1920" height_o="1053" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/166d56eb5b4da569dc27c154f4d3d4ca1ab2046e24eaaf1f7a9436c763cefa86/flugh_sw.png" data-mid="112903060" border="0" data-scale="57" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/166d56eb5b4da569dc27c154f4d3d4ca1ab2046e24eaaf1f7a9436c763cefa86/flugh_sw.png" /&#62;

6Flughafen Halle/ Leipzig
المطار
Über den Flughafen Leipzig/Halle werden jährlich hunderte Abschiebungen durchgeführt, hauptsächlich nach Afghanistan, Georgien und Tunesien.&#38;nbsp;Bei einer Abschiebung in einem gewöhnlichen Flug können andere Reisende protestieren, und auch ein*e Pilot*in kann sich weigern zur Abschiebung beizutragen. 2020 konnten so 136 Abschiebungen verhindert werden. Darum finden viele Abschiebungen mit eigens gemieteten Flugzeugen statt. Die meisten Sammelabschiebungen werden so jenseits aller Öffentlichkeit von eher unbekannten Fluggesellschaft wie Enter Air, Sundair oder Privilege Style durchgeführt.&#38;nbsp;Gewalt und Menschenrechtsverletzungen lassen sich meist kaum nachweisen. Betroffene berichten aber regelmäßig von "Fesselungen" und direkter körperlicher Gewalt.&#38;nbsp;Darum fordern seit Jahren Initiativen eine unabhängige Abschiebebeobachtung. Sachsen plant nun 2022 einem Wohlfahrtsverband Mittel dafür bereitzustellen.
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; 
Abschiebebeobachtung ist wichtig, um Abschiebungen sichtbarer zu machen und Rechtsverletzungen aufzudecken. Und dennoch sind und bleiben Abschiebungen ein gewaltvoller Akt und gehören abgeschafft. 

Every year, hundreds of deportations are carried out via Leipzig/Halle Airport, mainly to Afghanistan, Georgia and Tunisia. During a deportation in an ordinary flight, other travelers can protest, and even a pilot can refuse to contribute to the deportation. In 2020, 136 deportations were prevented in this way. That is why many deportations take place with specially rented airplanes. Most of the collective deportations are carried out by unknown airlines like Enter Air, Sundair or Privilege Style. Violence and human rights violations can hardly be proven in most cases. However, those affected regularly report "shackling" and direct physical violence. That is why initiatives have been calling for independent deportation monitoring for years. Saxony is now planning to provide funds to a welfare organization for this purpose in 2022.&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; 
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; 
Deportation monitoring is important to make deportations more visible and to uncover violations of the law. Nevertheless, deportations are and will remain a violent act and should be abolished. 
&#38;nbsp;
يتم تنفيذ المئات من عمليات الترحيل كل عام عبر مطار لايبزيغ / هاللي ، وخاصة إلى &#38;nbsp;. أفغانستان وجورجيا وتونس

إذا تم ترحيلك على متن رحلة عادية ، فيمكن للمسافرين الآخرين الاحتجاج ويمكن للطيار أن يرفض المساهمة في الترحيل. عام 2020 ، تم منع 136 عملية ترحيل. لهذا السبب تتم العديد من عمليات الترحيل بطائرات مستأجرة خصيصًا. يتم تنفيذ معظم عمليات الترحيل الجماعي خارج نطاق عامة الناس من قبل شركات طيران غير معروفة مثل
Enter Air أو&#38;nbsp;Sundair&#38;nbsp;أو&#38;nbsp;Privilege Style

عادة ما يصعب إثبات العنف وانتهاكات حقوق الإنسان. ومع ذلك ، فإن المتضررين يبلغون 
بانتظام عن "العبودية" والعنف الجسدي المباشر

لهذا السبب كانت المبادرات تطالب بمراقبة مستقلة للترحيل منذ سنوات. تخطط ساكسونيا الآن لتقديم أموال لجمعية رعاية اجتماعية في عام .2022

تعتبر مراقبة عمليات الترحيل مهمة لجعل عمليات الترحيل أكثر وضوحًا وكشف الانتهاكات القانونية. ومع ذلك ، فإن عمليات الترحيل كانت وستظل عملاً عنيفًا ويجب إلغاؤها

&#60;img width="2400" height="1350" width_o="2400" height_o="1350" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/549934937582463855d5afbd3df6bc053400cff7e07a9d8d4ae3731193e33513/jva_sw.png" data-mid="113090114" border="0" data-scale="61" src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/549934937582463855d5afbd3df6bc053400cff7e07a9d8d4ae3731193e33513/jva_sw.png" /&#62;
7Justizvollzugsanstalt

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	<item>
		<title>Arbeitsweise</title>
				
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2021 11:56:55 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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3. Arbeitsweise &#38;nbsp;

&#60;img width="595" height="904" width_o="595" height_o="904" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/21848898e71b24d737d6bf1335e1a1a956b7380f5ef536c892b06e97f58183fc/Bildschirmfoto-2021-07-08-um-20.26.58.png" data-mid="113393356" border="0" data-scale="39" src="https://freight.cargo.site/w/595/i/21848898e71b24d737d6bf1335e1a1a956b7380f5ef536c892b06e97f58183fc/Bildschirmfoto-2021-07-08-um-20.26.58.png" /&#62;&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;&#60;img width="813" height="1109" width_o="813" height_o="1109" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/6bc563d25cbea6017d9e838d5b931e7fe7f9febb78ef09ef7cb4ce12f88b1df7/Bildschirmfoto-2021-07-08-um-20.27.34.png" data-mid="113393362" border="0" data-scale="44" src="https://freight.cargo.site/w/813/i/6bc563d25cbea6017d9e838d5b931e7fe7f9febb78ef09ef7cb4ce12f88b1df7/Bildschirmfoto-2021-07-08-um-20.27.34.png" /&#62;
&#38;nbsp; &#38;nbsp;
Leipzig &#38;nbsp;/ 2021
 Durchführung: Judith Roth, Yasemin Said, Niis Warsame
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Das Projekt “Deportation Mapping” wurde im April 2021 initiert und folgte einer konzeptuellen Phase in Hilde Resists. Das Ziel ist es, die omnipräsenten Formen der Gewalt im Kontext von Abschiebungen zu dokumentieren und auf einer Karte sichtbar zu machen. Abschiebungen und die Folgen struktureller Benachteiligung asylsuchender Menschen sind stadtteilübergreifend zu verorten, aber nicht immer wahrnehmbar. Die Gewaltausübung der Institutionen, die im Asylprozess eine tragende Rolle einnehmen, geschieht auf Ebenen der Arbeitsverbote bis hin zu Abschiebungen, siehe Orte der Gewalt.&#38;nbsp;
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Die Karte soll zu einer Entnormalisierung dieser Zustände anregen. Durch die stadtweite Kampagne werden vollzogene oder versuchte Abschiebungen im Viertel markiert, die Dialoge um benötigte Solidarität und Nachbarschaft starten.&#38;nbsp;

&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; The project "Deportation Mapping" was initiated in April 2021 and followed a conceptual phase in Hilde Resists. The goal is to document the omnipresent forms of violence in the context of deportations and to make them visible on a map. Deportations and the consequences of structural discrimination against asylum-seeking people can be located across city districts, but are not always perceptible. The exercise of violence by the institutions that play a leading role in the asylum process occurs at levels ranging from work bans to deportations, see Places of Violence. &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;
 
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; The map aims to encourage a denormalization of these conditions. Through the citywide campaign, executed or attempted deportations are marked in the neighborhood, starting dialogues around needed solidarity.


&#60;img width="2579" height="1499" width_o="2579" height_o="1499" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/bb8f14d76f273435503829bcae224fe031ac05bbaa8f163962de8f02f22f5894/Bildschirmfoto-2021-06-16-um-11.50.07.png" data-mid="111502370" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/bb8f14d76f273435503829bcae224fe031ac05bbaa8f163962de8f02f22f5894/Bildschirmfoto-2021-06-16-um-11.50.07.png" /&#62;Quelle: Antirassistische Initiative Berlin
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Für die Recherche und Datensuche wurden Quellen ausgewählt, die zivilgesellschaftlich oder wissenschaftlich nachweisbare Erfahrung in der Dokumentation von Abschiebungen aufweisen konnten. Diese Daten wurden in eine Tabelle eingefügt, welche fortwährend gefüllt wird. Im Folgenden eine Liste der meist genutzten Quellen:&#38;nbsp;

 For the research and data search, sources were selected that had demonstrable civil society or scientific experience in documenting deportations. These data were inserted into a table, which is continuously filled. The following is a list of the most frequently used sources: 

Sächsicher FlüchtlingsratProtest LEJ (Soziale Kanäle)Antirassistische Initiatve BerlinArchiv der&#38;nbsp;Leipziger ZeitungArchiv der Leipziger Volkszeitung

IHR WISST VON FÄLLEN?
Sendet uns gerne das Formular ausgefüllt zu.&#38;nbsp;
You know of any cases? Please fill in this form and send it to us.


	Hier in Deutsch und Englisch
</description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Infomaterial</title>
				
		<link>https://hilderesists.cargo.site/Infomaterial</link>

		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 12:25:05 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://hilderesists.cargo.site/Infomaterial</guid>

		<description>2. Infomaterial
&#60;img width="5031" height="7087" width_o="5031" height_o="7087" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/246d68b76f094893519cacd191914a88541bfbcf46b0c8522e36e8741eeff915/HR_Plakat_front_final.png" data-mid="112884839" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/246d68b76f094893519cacd191914a88541bfbcf46b0c8522e36e8741eeff915/HR_Plakat_front_final.png" /&#62;&#60;img width="5031" height="7087" width_o="5031" height_o="7087" data-src="https://freight.cargo.site/t/original/i/d8d091681746a119d40eb9e82fab3291676320c762956d9e8a96515a8b06f7c5/HR_back-2.png" data-mid="112884837" border="0"  src="https://freight.cargo.site/w/1000/i/d8d091681746a119d40eb9e82fab3291676320c762956d9e8a96515a8b06f7c5/HR_back-2.png" /&#62;

Vorderseite hier, Rückseite hier&#38;nbsp;als PDF</description>
		
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	<item>
		<title>Romano Sumnal</title>
				
		<link>https://hilderesists.cargo.site/Romano-Sumnal</link>

		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 15:07:58 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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		<description>

DEUTSCH, ENGLISCH, RUSSISCH&#38;nbsp;︎︎︎

Romano Sumnal
“Wir fördern die Zusammenarbeit zwischen Roma und Gadze (Nicht-Roma) und engagieren uns gegen Antiromaismus und für die Emanzipation der Roma. In diesem Rahmen organisieren wir Projekte, Veranstaltungen, Workshops und vieles mehr.”&#38;nbsp;︎︎︎

DEUTSCH
Liebe Freunde

wir sind heute zusammen, weil wir gegen Abschiebungen und die Art und Weise, wie sie umgesetzt werden demonstrieren.

In den letzten Wochen gab es wieder sehr viele negative Beispiele, wie z.B. die Familie aus Pirna, deren Kinder nachts aus dem Bett gerissen wurden und in ein ihnen völlig fremdes Land gebracht wurden. Oder erste letzte Woche als ebenfalls eine Familie aus Nordsachsen nach Georgien abgeschoben wurde. Wie uns berichtet wurde, durfte die Mutter wurde beim verlassen der Wohnung ihr Kopftuch nicht aufsetzen, brach zusammen und wurde von ihren Kindern getrennt, die sie erst am Flughafen wieder sehen durften. Das ist nicht nur Polizeigewalt, das ist ganz klare rassistische Diskriminierung. Unvergessen bleibt für mich auch der Fall vor mehr als zwei Jahren, als Flanxa eine Romni aus Taucha, nachts von der Polizei aus dem Bett gerissen wurde und am Boden fixiert wurde. Ungeachtet dessen, dass sie keine Beine hatte und sich gar nicht wehren konnte. Sie wurde ohne Prothesen nach Albanien deportiert.

Wo bleibt die Menschlichkeit?
Wir sind alle Menschen, wir sind alle gleich aber werden wir auch gleich behandelt?

Wie lange wollen wir es noch dulden, dass Menschen nur Aktenzeichnen sind, die auf einer Liste stehen ohne ihr Schicksal zu beachten und ihre Rechte zu achten. Jeder Mensch hat eine Würde, niemand ist nur ein Aktenzeichen oder eine Nummer.

Aber diese Ungerechtigkeiten und Unmenschlichkeiten geschehen nicht nur in der Asylpolitik. Wir Roma erleben so etwas seit Jahrhunderten und allen politischen Systemen: Unterdrückung, Diskriminierung, bis hin zum Mord, wie erst kürzlich in Tschechien, als Stanislav Tomas von der Polizei getötet wurde.

Deshalb demonstrieren wir heute hier: Für Menschenrechte und gegen Rassismus.

Solche Fälle dürfen nicht selbstverständlich werden!
Danke, dass ihr heute dafür Courage zeigt!

ENGLISCH
Dear friends,

We’re coming together today because we want to demonstrate against deportations and the way they are implemented.

In recent weeks, there were again very many negative examples, such as the family from Pirna, whose children were torn out of bed at night and taken to a country completely foreign to them. Or first last week when also a family from North Saxony was deported to Georgia. As we were told, the mother was not allowed to put on her headscarf when leaving the apartment, collapsed and was separated from her children, who were only allowed to see her again at the airport. This is not just police violence, this is very clear racist discrimination. I also remember the case more than two years ago, when Flanxa, a Romni from Taucha, was pulled out of bed at night by the police and pinned to the ground. Regardless of the fact that she had no legs and could not defend herself at all. She was deported to Albania without prostheses.

Where is the humanity?
We are all human beings, we are all equal, but are we treated equally?

How long do we want to tolerate that people are only files, that are on a list without considering their fate and respecting their rights. Every human being has dignity, no one is just a file number or a number.

But these injustices and inhumanities do not only happen in the asylum policy. We Roma experience something like this for centuries and all political systems: Oppression, discrimination, up to murder, as recently in the Czech Republic, when Stanislav Tomas was killed by the police.

That is why we are demonstrating here today: For human rights and against racism.

Such cases must not be taken for granted!
Thank you for showing courage today!

RUSSISCH

Дорогие друзья

Мы здесь собрались, потому что мы протестуем против депортации и как они проводятся. 

За эти последние недели было опять много негативных примеров, к примеру семья из Пирны, где детей ночью вырвали из кровати и отослали в совершенно чужую страну. Или только на прошлой неделе, когда ещё одну семью из северной Саксонии депортировали в Грузию. Нам доложили, что женщине нельзя было одеть её платок, она распалась и её отлучили от своих детей, которых она только смогла опять увидеть в аэропорту. Это не только жёсткое обращение со стороны полиции, это очень ясная расистская дискриминация. Незабываемым для меня остаётся случай два года назад, когда Flanxa, женщина рома из Тауха, ночью вытащили из кровати и фиксировали к полу. Несмотря на то, что у неё нету ног и не могла защищаться. Её без протезов депортировали в Албанию.

Где гуманность? 
Мы все люди, мы все одинаковы, но относятся ли к нам одинаково? 

Как долго мы ещё будем терпеть, что люди только часть картотеки, которые записаны в каком-то списке, не учитывая их судьбу или соблюдения их прав. У каждого человека есть достойность, никто просто часть картотеки &#38;nbsp;или цифра. 

Но эти несправедливости и нечеловечности происходят не только в политике убежища. Мы рома испытываем это веками во всех политических системах: угнетение, дискриминация, аж до убийства, как недавно в Чехии, где Станислав Томас был убит полицией.

Поэтому мы сегодня здесь протестуем: за права человека и против расизма. 

Такие случаи ни в коем случае не должны стать естественными! 
Спасибо, что вы для этого сегодня показываете кураж!&#38;nbsp; </description>
		
	</item>
		
		
	<item>
		<title>Women in Exile</title>
				
		<link>https://hilderesists.cargo.site/Women-in-Exile</link>

		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 15:15:02 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

		<guid isPermaLink="true">https://hilderesists.cargo.site/Women-in-Exile</guid>

		<description>

DEUTSCH, ENGLISCH, RUSSISCH, FRANZÖSISCH, FARSI, SPANISCH, ARABISCH&#38;nbsp;︎︎︎

Women in Exile
“Unser grundlegendes politisches Ziel ist die Utopie einer gerechten Gesellschaft ohne Ausgren­zung und Diskriminierung, mit gleichen Rechten für alle Menschen, egal, woher sie kommen und wohin sie gehen.In unserer konkreten Politik liegt unser Fokus auf der Abschaffung aller diskriminierenden Gesetze gegen Asylsuchende und MigrantInnen und den Verschränkungen von Rassismus und Sexismus.”&#38;nbsp;︎︎︎
ENGLISCH
 STOP ALL DEPORTATIONS!!!

Women in Exile, is an initiative of refugee women founded in the state of Brandenburg in Germany, in 2002 by refugee women to fight for their rights. We decided to organize as a refugee women’s group because we have made the experience that refugee women are doubly discriminated against not only by the racist and discriminative general refugee laws but also as women.

During the long journey to Europe we go through numerous risks. Fear accompanies every single border crossing we are trying to achieve and gets even stronger when we manage to do so. We live in constant anxiety for deportation, with fear of being deported within the EU from one „save“ country to another for the umpteenth time and in anxiety even worse living conditions in these countries like Greece or Bulgaria or Poland. We struggle every day with the fear of physical assaults and any other racist attacks in the streets of Europe. Every Day all of us have to struggle with all these kinds of fear and anxiety.

If you are one of the lucky ones to survive these dangers and to enter Germany or Europe, then you are isolated in remote areas where you are exposed to racist attacks. You are entitled to a 6qm² space.We furthermore have to experience physical and sexual violence in the Lagers and institutional as&#38;nbsp;&#38;nbsp;well as street racism. In addition to that on an everyday-life basis we have to struggle with a lack of privacy, with unbearable hygienic conditions of the common bathrooms.

We live in constant anxiety for deportation, which are normally carried out violently in the middle of the night by the police. Our lives are dictated by the discriminative laws of the government. In addition we struggle not only as refugees or illegalized persons, but also as women*. These multiple oppressions result in depressions and traumas.

The global north is the cataylists and profiteers of why, we are leaving our countries. In the name of civilisation, they extract our &#38;nbsp;minerals, multinational companies take our lands for commercial farming which is contributing to our poverty. This is one of the reasons,why we leave our countries. When we escape these disasters, instead of finding a promising future, racism, deportations and isolation are our destiny.

That is why we demand and say it loud and clear!

Freedom of movement is everybody`s right!
“No Lager for Women and Children, Abolish all Lagers”!
Refugees should be given the choice to live in dignity!
Right to come, right to go and right to stay for all!


DEUTSCHALLE ABSCHIEBUNGEN BEENDEN!

Women in Exile ist eine Initiative von geflüchteten Frauen, die 2002 in Brandenburg von geflüchteten Frauen gegründet wurde, um auf diesem Weg für ihre Rechte zu kämpfen. Wir haben entschieden, uns als Gruppe geflüchteter Frauen zu organisieren, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass geflüchtete Frauen doppelt diskriminiert werden – nicht nur durch die generellen, rassistischen und diskriminierenden Gesetze, die für Geflüchtete gelten, sondern zudem noch als Frauen.

Auf der langen Reise nach Europa müssen wir viele Risiken durchlaufen.

Angst begleitet jeden einzelnen unserer Versuche, eine Grenze zu überqueren und wächst noch weiter an, wenn uns dies gelingt. Wir leben in permanenter Furcht vor der Abschiebung, mit der Angst, zum zigsten Male innerhalb der EU von einem sogenannten “sicheren” Land ins andere abgeschoben zu werden und mit der Furcht vor den noch schlechteren Lebensbedingungen dort, in Ländern wie Griechenland, Bulgarien oder Polen. Wir kämpfen jeden Tag mit der Angst vor körperlichen Übergriffen und anderen rassistischen Attacken auf den Straßen Europas. Jeden Tag hat eine jede von uns mit all diesen verschiedenen Ängsten und Sorgen zu kämpfen.

Wenn du eine der Glücklichen bist, die diese Gefahren überlebt und nach Deutschland oder Europa kommst, wirst du dort in abgelegenen Gegenden isoliert, wo du rassistischen Angriffen ausgesetzt bist. Dir wird eine Grundfläche von 6 qm zum Leben zugewiesen. Darüberhinaus müssen wir körperliche und sexualisierte Gewalt in den Lagern erleben, sowie sowohl institutionellen, als auch Rassismus auf der Straße. Hinzu kommt, dass wir tagtäglich mit der fehlenden Privatsphäre und untragbaren hygienischen Zuständen der geteilten Toiletten und Waschräume zu kämpfen haben.

Wir leben in der ständigen Angst vor Abschiebungen, die standardmäßig gewaltsam, mitten in der Nacht von der Polizei durchgeführt werden. Unsere

Leben werden durch diskriminierende Gesetze der Regierung diktiert. Zudem kämpfen wir nicht nur damit, als Geflüchtete, oder illegalisierte Menschen zu leben, sondern auch als Frauen*. Diese vielfältigen Unterdrückungserfahrungen resultieren in Depressionen und Traumata.

Der globale Norden ist Katalysator und Profiteur der Gründe, warum wir unsere Länder verlassen. Im Namen der Zivilisation bauen sie unsere Bodenschätze ab, multinationale Firmen eignen sich unser Land für die kommerzielle Landwirtschaft an, was zu unserer Armut beiträgt. Das ist einer der Gründe, weshalb wir unsere Länder verlassen. Wenn wir diesem Desaster entkommen, finden wir statt einer aussichtsreichen Zukunft, unser Schicksal in Rassismus, Abschiebung und Isolation.

Deshalb fordern und sagen wir es laut:
Bewegungsfreiheit ist das Recht aller!Keine Lager für Frauen und Kinder, alle Lager abschaffen!
Geflüchteten sollte die Möglichkeit gegeben werden, in Würde zu leben!
Das Recht zu kommen, das Recht zu gehen und das Recht zu bleiben für alle!



FARSI

 تمامی دیپورتها را متوقف کنید

زنان در تبعید “ نهادیست از زنان پناهجو و پناهنده که در سال ۲۰۰۲ در ایالت براندنبورگ آلمان به “&#38;nbsp; . قصد مبارزه برای حقوقشان تشکیل شدما تصمیم گرفتیم خودمان را به عنوان گروهی از زنان با تجربهی پناهجویی سازماندهی کنیم، چرا که تجربهی ما تبعیض مضاعفیست که نه فقط ناشی از نژادپرستی و تبعیض قوانین و شرایط عمومی . پناهجویان، بلکه همچنین تبعیضیست که به عنوان زنان تجربه میکنیم

در طول سفر طولانی به اروپا، خطرات زیادی را متحمل میشویم. ترس هر گذرگاه مرزیای را که سعی &#38;nbsp;. در رسیدن به آن داریم همراهی میکند و چه بسا وقتی موفق میشویم حتی قویتر میشودما با ترس دائم از دیپورت زندگی میکنیم. ترس از دیپورت داخل اتحادیه اروپا از یک کشور "امن" به &#38;nbsp;, کشور دیگر برای چندمین بار. و در اضطراب شرایط زندگی حتی بدتر در این کشورها مانند یونان
بلغارستان یا لهستان. ما هر روز با ترس از حمله فیزیکی و هر گونه حمله نژادپرستانه دیگر در &#38;nbsp; خیابانهای اروپا مبارزه میکنیم. همه ما هر روز باید با این نوع ترس و اضطراب دست و پنجه نرم&#38;nbsp;. کنیم

اگر شما خوش شانس باشید و از این خطرات جان سالم به در برده و وارد آلمان یا اروپا شوید، در مناطق دورافتادهای که در معرض حملات نژادپرستانه هستید، منزوی میشوید. شما در یک فضای ۶ متر مربعی محصور میشوید. علاوه بر این، ما در معرض خشونت فیزیکی و جنسی در کمپها و نژادپرستی خیابانی هستیم. همچنین به صورت روزمره، باید با کمبود حریم خصوصی و&#38;nbsp;. شرایط بهداشتی غیر قابل تحمل حمامهای عمومی دست و پنجه نرم کنیم

ما در ترس دائم از دیپورت هستیم که معمولا ً نیمه شب توسط پلیس انجام میشود. زندگی ما زیر سلطهی قوانین تبعیضآمیز دولت است. علاوه بر این ما نه تنها به عنوان پناهنده یا افراد&#38;nbsp;غیرقانونیشده، بلکه به عنوان زن* نیز مبارزه میکنیم. این ستمهای متعدد و تقاطعی منجر به افسردگی &#38;nbsp;. و تروما میشود

این سودجویی شمال جهانی است که شرایطی را فراهم کردهاست که ما کشورهای خود را ترک کنیم. آنها به نام تمدن منابع ما را استخراج و غارت میکنند، شرکتهای چند ملیتی زمینهای ما را برایکشاورزی تجاری میگیرند که به فقر ما دامن میزند. این یکی از دلایلی است که ما کشورهای خود را ترک میکنیم. وقتی از این بلایا فرار می کنیم، به جای یافتن &#38;nbsp;. آیندهای امیدوارکننده، نژادپرستی، دیپورت&#38;nbsp;و انزوا سرنوشت ما را میسازد

:به این دلیل است که با صدای رسا و شفاف میگوییم! آزادی حرکت حق همه است -! نه به کمپ برای زنان و کودکان. کمپها را نابود کنید -! به پناهندگان باید حق انتخاب و امکان داشتن زندگی با عزت داده شود. -
 حق آمدن، حق رفتن و حق ماندن برای همه -


RUSSISCH
СТОП ВСЕМ ДЕПОРТАЦИЯМ!

Women in Exile (женщины в изгнании) - инициатива беженок, созданная в земле Бранденбург в Германии в 2002 году для борьбы за права беженок. Мы решили организоваться как группа беженок из-за нашего опыта, что беженки испытывают двойную дискриминацию не только от расистских и дискриминирующих законов для беженцев, но к тому же как женщины.

Во время долгого пути до Европы мы испытываем много рисков.

Страх сопровождает каждое пересечение границы и становится сильнее когда нам это удаётся. Мы постоянно волнуемся о депортации, со страхом, что нас в который раз депортируют внутри ЕС из одной «безопасной» страны в другую и мы волнуемся о более плохих условиях жизни как в Греции, Болгарии или Польше. Мы боремся каждый день со страхом физического насилия и других расистских атак на улицах Европы. Каждый день мы все боремся с такими страхами и волнениями.

Если ты относишься к тем немногим, кому повезло пережить эти
опасности и попасть в Германию или Европу, то ты живёшь изолировано
в отдалённых местах, где ты сталкиваешься с расистскими атаками. Тыимеешь право на 6 м2 . Мы ещё дополнительно испытываем физическое и

сексуальное насилие в лагерях и институционный и уличный расизм. К тому же, мы должы каждый день терпеть отстутствие личного пространства и невыносимые гигиенические обстоятельства в общих ваннах.

Мы живём в постоянном страхе депортации, которые обычно насильно осуществлены полицией в середине ночи. Наши жизни предписаны дискриминируещими законами государства. К тому же мы не только живём с борьбой являясь беженцами или незаконными людьми, но и являясь женщинами*. Эти разные угнетения ведут к депрессиям и травмам.

Глобальный север катализирует и профитирует от тех вещей, из-за которых мы покидаем наши страны. В имени цивилизации они добывают наши минералы и международные компании берут наши земли для коммерческого сельского хозяйства, что способствует нашу нищету. Это одна из причин, почему мы покидаем наши страны. Когда мы бежим от этих катастроф, мы не находим многообещающее будущее, и вместо этого расизм, депортации и изоляция становятся нашей судьбой.

Из-за этого мы чётко и ясно требуем!! 

- Свобода движения – право каждого!
- Нет лагерям для женщин и детей, ликвидация всех лагерей!
- Беженцы должны иметь выбор жить достойно!
- Право приходить, право уходить и право оставаться для всех!

SPANISCH
¡DETENER TODAS LAS DEPORTACIONES!

Mujeres en el Exilio, es una iniciativa de mujeres refugiadas fundada en el estado de Brandenburgo (Alemania) en 2002, por mujeres refugiadas para luchar por sus derechos. Decidimos organizarnos como grupo de mujeres refugiadas porque sabemos desde la experiencia, que las mujeres refugiadas son doblemente discriminadas, no sólo por las leyes generales racistas y discriminatorias de los refugiados, sino también como mujeres.

Durante el largo viaje a Europa pasamos por numerosos riesgos. El miedo acompaña cada uno de los cruces de frontera que intentamos alcanzar y se hace aún más fuerte cuando lo conseguimos. Vivimos en constante ansiedad por la deportación, con el temor de ser deportadas dentro de la UE de un país "salvador" a otro por enésima vez y con la ansiedad de que las condiciones de vida sean aún peores en estos países como Grecia o Bulgaria o Polonia. Luchamos cada día con el miedo a las agresiones físicas y a cualquier otro ataque racista en las calles de Europa. Cada día todos nosotros tenemos que luchar con todos estos tipos de miedo y ansiedad.

Si eres uno de los afortunados que sobrevive a estos peligros y entra en Alemania o Europa, entonces estás aislado en zonas remotas donde estás expuesto a ataques racistas. Son una especie campaments, con tiendas de 6 metros cuadrados. Además, tienes que experimentar tanto la violencia física y sexual en las mismas tiendas, como el racismo institucional y callejero. Además, en la vida cotidiana tenemos que luchar con la falta de privacidad, con las insoportables condiciones higiénicas de los baños comunes.

Vivimos en constante ansiedad por la deportación, que normalmente se lleva a cabo de forma violenta en medio de la noche por la policía. Nuestras vidas están dictadas por las leyes discriminatorias del gobierno. Además, luchamos no sólo como refugiados o ilegales, sino también como mujeres*. Estas múltiples opresiones se traducen en depresiones y traumas.

El norte global es explotador y el que se aprovecha, por eso estamos dejando nuestros países. En nombre de la civilización, extraen nuestros minerales, las empresas multinacionales toman nuestras tierras para la agricultura comercial, lo que contribuye a nuestra pobreza. Cuando escapamos de estos desastres, en lugar de encontrar un futuro prometedor, el racismo, las deportaciones y el aislamiento son nuestro destino.

¡¡Por eso exigimos y lo decimos alto y claro!!

-¡La libertad de movimiento es un derecho de todos!-¡No a los campaments de refugiados para las mujeres y los niños, abolirlos todos!-¡Los refugiados deben tener la opción de vivir con dignidad!
-¡Derecho a venir, derecho a ir y derecho a quedarse para todos!
 


FRANZÖSISCH
 ARRÊTEZ TOUTES LES DÉPORTATIONS !

Women in Exile (en français: Femmes en Exil), est une initiative de femmes réfugiées fondée dans en Brandenburg en Allemagne en 2002 par des femmes réfugiées afin de lutter pour leurs droits. Nous avons décidé de nous organiser en tant que groupe de femmes réfugiées parce que nous avons fait l'expérience que les femmes réfugiées sont doublement discriminées: non seulement par les lois générales racistes et discriminatoires sur les réfugié.e.s mais aussi en tant que femmes.

Pendant le long voyage vers l'Europe, nous traversons de nombreux risques. La peur accompagne chaque passage de frontière que nous essayons d'atteindre et devient encore plus forte lorsque nous y parvenons. Nous vivons dans l'angoisse constante de la déportation, avec la peur d'être déportées au sein de l'UE d'un pays "sûr" à un autre pour la énième fois et dans l'angoisse de conditions de vie encore pires dans ces pays comme en Grèce ou dans la Bulgarie ou la Pologne. Nous luttons chaque jour avec la peur des agressions physiques et de toute autre attaque raciste dans les rues d'Europe. Chaque jour, nous devons toutes lutter contre toutes ces sortes de peurs et d'anxiété.

Si vous faites partie des chanceux qui ont survécu à ces dangers et qui sont entrées en Allemagne ou en Europe, vous êtes alors isolées dans des zones éloignées où vous êtes exposées aux attaques racistes. Vous avez le droit à 6m² d‘espace privé. Nous devons en outre faire l'expérience de la violence physique et sexuelle dans les camps et du racisme institutionnel et de rue. En outre, dans notre vie quotidienne, &#38;nbsp;nous devons lutter chaque jour contre le manque d'intimité et les conditions d'hygiène insupportables des salles de bain communes.

Nous vivons dans l'angoisse constante de l'expulsion, qui est généralement effectuée violemment au milieu de la nuit par la police. Nos vies sont dictées par les lois discriminatoires du gouvernement. De plus, nous luttons non seulement en tant que réfugié.e.s ou personnes en situation irrégulière, mais aussi en tant que femmes*. Ces oppressions multiples entraînent des dépressions et des traumatismes.

Les pays du Nord sont les auteurs et les profiteurs des raisons pour lesquelles nous quittons nos pays. Au nom de la civilisation, ils extraient nos minéraux, les entreprises multinationales prennent nos terres pour l'agriculture commerciale, ce qui contribue à notre pauvreté. C'est l'une des raisons pour lesquelles nous quittons nos pays. Lorsque nous échappons à ces désastres, au lieu de trouver un avenir prometteur, le racisme, les déportations et l'isolement sont notre destin.

C'est pourquoi nous exigeons et nous le disons haut et fort !

- La liberté de mouvement est un droit pour tous !
- "Pas de Lagers pour les femmes et les enfants, il faut abolir tous les Lagers" !!!
-Les réfugié.e.s doivent avoir le choix de vivre dans la dignité !
-Le droit de venir, le droit de partir et le droit de rester pour tous !



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		<title>AG Asylsuchende</title>
				
		<link>https://hilderesists.cargo.site/AG-Asylsuchende</link>

		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 17:16:20 +0000</pubDate>

		<dc:creator>Hilde Resists</dc:creator>

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DEUTSCH, ENGLISCH, RUSSISCH, SPANISCH, FRANZÖSISCH, ARABISCH ︎︎︎

AG Asylsuchende
“Wir, die AG Asylsuchende will sich weiterhin für Menschen, die von Rassismus betroffen sind, einsetzen und sich gegen diskriminierende, ablehnende und ausschließende Strukturen und Verhaltensweisen gegen Geflüchteten stemmen.”&#38;nbsp;︎︎︎

DEUTSCH
In der Nacht vom 10. Juni 2021 klingelte es um 1 Uhr nachts bei Familie Imerlishvili in Pirna.&#38;nbsp;Es war die Polizei.&#38;nbsp;Ungefähr 10 Polizist*innen stiegen die Treppe hoch und kamen in die Wohnung.&#38;nbsp;Weitere 15 Polizist*innen standen unten um das Haus.&#38;nbsp;„Heute ist der Tag Ihrer Heimreise“, sagt ein Polizist an der Haustür.

 So einfach geht das.&#38;nbsp;Im Namen des Rechtsstaats werden in Sachsen mitten in der Nacht Kinder aus den Betten gerissen.&#38;nbsp;Verzweifelte und weinende Menschen haben eine halbe Stunde Zeit, um das nötigste zu packen.

Ich spreche hier für die AG Asylsuchende aus Pirna.&#38;nbsp;Wir unterstützen die Nachbar*innen der Familie I.&#38;nbsp;Wir machen vor allem Öffentlichkeitsarbeit und starteten gemeinsam die Kampagne&#38;nbsp;„Bring Back our Neighbours“.

Wir fordern, dass die Familie so schnell wie möglich zurück kommen darf.&#38;nbsp;Das kann die Ausländerbehörde erlauben.&#38;nbsp;Das geht viel einfacher als eine Abschiebung zu organisieren.&#38;nbsp;Wir fordern aber auch eine Änderung der brutalen sächsischen Abschiebepolitik.&#38;nbsp;Denn bei Familie Imerlishvili war es so, wie es Sachsen seit Jahren macht.&#38;nbsp;Vor allem bei Familien aus Georgien.&#38;nbsp;Mit absoluter Kaltherzigkeit und Grausamkeit.&#38;nbsp;Abschieben um jeden Preis.
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Mitten in der Nacht,
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; viele Polizisten in der Wohnung
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; kaum Zeit, um das Nötigste zu packen.

Eigentlich 20 Kilogramm pro Person, meistens erlauben die Polizisten viel weniger.&#38;nbsp;Das Leben passt sowieso nicht in diese Koffer.Sachsen vollzieht einen Verwaltungsakt.&#38;nbsp;Die Betroffenen aber verlieren ihr Leben, ihr Zuhause.

Die älteste Tochter, Lika, 11 Jahre, klagt während und nach der Abschiebung wütend an: „Die behandeln uns wie Tiere!&#38;nbsp;Wie Müll werfen sie uns weg!&#38;nbsp;Was gibt ihnen das Recht dazu?!“&#38;nbsp;Dann mit Bus zur Polizeistation, Bundespolizei, Flughafen Leipzig, Flieger um 12 Uhr.&#38;nbsp;Die Handys wurden ihnen schon zuhause abgenommen.&#38;nbsp;Wo haben sie eigentlich geschlafen, in dieser Nacht, die 7 Kinder zwischen 3 und 11 Jahren?&#38;nbsp;In Tiflis werden sie wie alle anderen der insgesamt 50 abgeschobenen Personen, regelrecht ausgesetzt.&#38;nbsp;Ohne Geld. Ohne ein Obdach auch nur für die erste Nacht.&#38;nbsp;Das ist Sachsen egal.&#38;nbsp;Die Familie kommt ein paar Tage bei Verwandten unter.&#38;nbsp;Da wohnen schon 5 Menschen in 2 Zimmern.&#38;nbsp;Jetzt kommen nochmal 9 dazu.

Dann wohnt die Familie vorübergehend in einer Ferienwohnung, die wird von Unterstützer*innen in Deutschland bezahlt.&#38;nbsp;Aber auch da müssen sie wieder raus.&#38;nbsp;Sie hoffen und warten, ob sie wieder zurück dürfen.&#38;nbsp;Und wir kämpfen dafür. Wir sind laut.

Wir haben einen Koalitionsstreit ausgelöst!&#38;nbsp;Politiker*innen der Linken, Grünen, SPD unterstützen uns.&#38;nbsp;Sie sind auch gegen diese brutale sächsische Abschiebepraxis.&#38;nbsp;Allein die CDU bleibt stur und arrogant, &#38;nbsp;quatscht was von „Rechtsstaat durchsetzen“.&#38;nbsp;Aber Rechtsstaat, das &#38;nbsp;ist zuerst und vor allem:
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Artikel 1 Grundgesetz – die unantastbare Menschenwürde
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; und grund- und völkerrechtliche Verpflichtungen, zum Beispiel auch die UN-
&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Kinderrechtskonvention

Die brutale Abschiebung von Familie Imerlishvili ist keine Ausnahme, das ist die Regel:&#38;nbsp;Die Familie hält sich an die Forderung: „ Integriert euch!“ und glaubt an das Versprechen „Integration lohnt sich“.&#38;nbsp;Sie stellt einen Antrag auf Aufenthalt wegen nachhaltiger Integration.&#38;nbsp;Sie erfüllt die hohen Anforderungen:
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Familie Imnerlishvili wohnt seit über 8 Jahren in Pirna
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; beide Eltern arbeiten
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; die Kinder gehen in die Schule und Kita, die älteste Tochter auf das &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; Gymnasium
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; sie helfen ehrenamtlich mit: in der Tafel oder als Dolmetscherin
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; sie sind überall beliebt.

Egal.&#38;nbsp;Sie werden nachts brutal abgeschoben, noch bevor es eine Entscheidung zu ihrem Antrag gibt.&#38;nbsp;Dieses Gequatsche von „Integration“, womit gemeint ist, sich so zu verhalten, wie es so ein CDU-Typi für richtig hält: Arbeit, Verein, Fleiß, Ordnung – aber der ganze Dreck bringt nichts!&#38;nbsp;Sachsen schiebt gut integrierte ab und Kinder, die hier geboren sind und Menschen, die Jahre hier gelebt, gearbeitet, Freund*innen gefunden haben.&#38;nbsp;Sachsen schiebt sie gerne in allerletzter Minute ab.&#38;nbsp;Leute, deren Asylantrag vor Jahren mal abgelehnt wurde, sollen bitte bitte ja keinen anderen Aufenthalt bekommen.&#38;nbsp;Sachsen schiebt Kranke ab, Schwangere, Menschen mit Behinderung, aus Jugendeinrichtungen, von der Arbeitsstelle…

Wir machen diesen Dreck nicht mehr mit!&#38;nbsp;Vor allem die CDU muss jetzt von ihrem kranken Abschiebewahn geheilt werden!&#38;nbsp;Wir haben das viel zu lange ausgehalten, geschwiegen, zu schnell aufgegeben.&#38;nbsp;Und auch jetzt, stellen wir nur absolute Minimal-Forderungen. Das, was eigentlich selbstverständlich sein sollte, in einem Rechtsstaat.

• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Keine Abschiebung in der Nacht
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Abschiebung nach einem Jahr Duldung ankündigen
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Kindeswohl berücksichtigen
• &#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp;&#38;nbsp; Bleibeperspektiven ermöglichen

Okay, das alles steht ja schon im Gesetz. Sachsen hält sich nur nicht dran oder legt es so aus, wie es ihm passt. Klar ist: Kindeswohl achten und Abschieben geht nicht zusammen. Einziger möglicher Schluss: Abschiebestopp für Familien. Bleibeperspektiven ermöglichen heißt, faire rechtliche Möglichkeiten für einen sicheren Aufenthalt zu schaffen und diese dann auch zu gewähren, statt trotzdem abzuschieben!&#38;nbsp;Menschen nicht wie Müll behandeln. Das wollen wir. Sollte nicht so schwer sein.

 

ENGLISCH


On the night of June 10, 2021, at 1 a.m. the doorbell rang at the Imerlishvili family in Pirna. It was the police.&#38;nbsp;About 10 cops climbed the stairs and came into the apartment.&#38;nbsp;Another 15 policemen were standing around the house.&#38;nbsp;"Today is the day you go home," says a policeman at the front door.&#38;nbsp;It's as simple as that. In the name of the rule of law, children are torn from their beds in the middle of the night in Saxony.&#38;nbsp;Desperate and crying people have half an hour to pack the most necessary things.

I am speaking here for the AG Asylsuchende from Pirna.&#38;nbsp;We support the neighbors of the family I.&#38;nbsp;We mainly do public relations and together we started the campaign&#38;nbsp;"Bring Back our Neighbors".

We demand that the family is allowed to come back as soon as possible.&#38;nbsp;This can be allowed by the foreigners authority.&#38;nbsp;This is much easier than organizing a deportation.&#38;nbsp;But we also demand a change in Saxony's brutal deportation policy.&#38;nbsp;Because in the case of the Imerlishvili family, it was the same as Saxony has been doing for years.&#38;nbsp;Especially with families from Georgia.&#38;nbsp;With absolute coldness and cruelty.&#38;nbsp;Deportation at any price.
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- In the middle of the night,
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- many cops in the apartment
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- hardly time to pack the most necessary things.

Actually 20 kilograms per person, most often the police allows much less. Life does not fit into these suitcases anyway.&#38;nbsp;Saxony is carrying out an administrative act.&#38;nbsp;But those affected lose their lives, their homes.&#38;nbsp;The oldest daughter, Lika, 11, angrily complains during and after the deportation: "They treat us like animals! They throw us away like garbage!&#38;nbsp;What gives them the right to do that?!"&#38;nbsp;Then by bus to the police station, federal police, Leipzig airport, plane at 12 o'clock.&#38;nbsp;The cell phones were already taken from them at home.&#38;nbsp;Where did they actually sleep that night, the 7 children between 3 and 11 years old?&#38;nbsp;In Tbilisi, like all the other 50 deported people, they are literally abandoned.&#38;nbsp;Without money. Without a shelter not even for the first night.&#38;nbsp;Saxony does not care.&#38;nbsp;

The family is staying with relatives for a few days. There are already 5 people living in 2 rooms.&#38;nbsp;Now there will be 9 more.&#38;nbsp;Then the family lives temporarily in a vacation apartment, which is paid for by supporters in Germany.&#38;nbsp;But they also have to leave again.&#38;nbsp;They hope and wait to see if they will be permitted to return.&#38;nbsp;And we fight for it. We are loud. We have started a dispute of the political coalition!&#38;nbsp;Politicians from the Left, the Greens and the SPD support us.&#38;nbsp;They are also against this brutal deportation practice in Saxony.&#38;nbsp;Only the CDU remains stubborn and arrogant, babbling something about "enforcing the rule of law".&#38;nbsp;But the rule of law, that is first and foremost:
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- Article 1 of the German Constitution - untouchable human dignity
&#38;nbsp; &#38;nbsp; - and obligations under fundamental and international law, for example the UN &#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp; &#38;nbsp;Convention on the Rights of the Child.

The brutal deportation of the Imerlishvili family is not an exception, it is the rule:&#38;nbsp;The family sticks to the demand: " Integrate!" and believes in the promise "Integration pays off".&#38;nbsp;They apply for residence on the grounds of sustainable integration.&#38;nbsp;They comply with the high requirements:
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- Imnerlishvili family has lived in Pirna for over 8 years
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- both parents work
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- the children go to school and kindergarten, the eldest daughter to high school
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- they help voluntarily: in the "Tafel" or as interpreters&#38;nbsp; &#38;nbsp; - they are liked everywhere.

No matter.&#38;nbsp;They are brutally deported at night, even before there is a decision on their application.&#38;nbsp;This talk of "integration", which means behaving the way some CDU guy thinks is right: Work, club, diligence, order - but all this dirt brings nothing!&#38;nbsp;Saxony deports well-integrated people and children who were born here and people who have lived, worked and made friends here for years.&#38;nbsp;They like to deport people at the very last minute.&#38;nbsp;People whose asylum application was rejected years ago should not be given another residence permit.&#38;nbsp;Saxony deports sick people, pregnant women, people with disabilities, from youth facilities, from work...&#38;nbsp;

We don't accept this crap anymore!&#38;nbsp;Above all, the CDU must now be cured of its sick deportation mania!&#38;nbsp;We have endured this for far too long, kept silent, given up too quickly.&#38;nbsp;And even now, we are only making absolute minimum demands. That which should actually be self-evident, in a constitutional state.

&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- No deportation at night
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- Announce deportation after one year of "Duldung"
&#38;nbsp; &#38;nbsp;&#38;nbsp;- Consideration of children's welfare
&#38;nbsp; &#38;nbsp; - Enable perspectives to stay

Okay, all this is already in the law. Saxony just doesn't follow it or interprets it as it pleases.&#38;nbsp;One thing is clear: respecting the well-being of children and deporting them are not compatible.&#38;nbsp;The only possible conclusion is to stop deportations for families.&#38;nbsp;Enabling perspectives of staying means to create fair legal possibilities for a safe stay and to grant them, instead of deporting anyway!&#38;nbsp;Do not treat people like garbage. That's what we want. Shouldn't be that difficult.



SPANISCH

La noche del 10 de junio de 2021, el timbre sonó a la 1 de la madrugada en la casa de la familia Imerlishvili en Pirna.&#38;nbsp;Fue la policía.&#38;nbsp;Unos 10 policías subieron las escaleras y entraron en el piso. Otros 15 policías estaban alrededor de la casa.&#38;nbsp;"Hoy es el día en que te vas a casa", dice un policía en la puerta principal. Es tan sencillo como eso.

En nombre del Estado de Derecho, los niños son arrancados de sus camas en plena noche en Sajonia.&#38;nbsp;Los desesperados y los que lloran tienen media hora para empacar lo que necesitan.

Hablo en nombre de la AG Asylsuchende de Pirna.&#38;nbsp;Apoyamos a los vecinos de la familia I.&#38;nbsp;Nos dedicamos principalmente a las relaciones públicas y juntos iniciamos la campaña "Bring Back our Neighbours".&#38;nbsp;Exigimos que se permita a la familia volver lo antes posible.&#38;nbsp;Las autoridades de inmigración pueden permitirlo.
Esto es mucho más fácil que organizar una deportación.&#38;nbsp;Pero también exigimos un cambio de la brutal política de deportación sajona. Porque en el caso de la familia Imerlishvili, esto es lo que ha hecho Sajonia durante años.&#38;nbsp;Especialmente con las familias de Georgia.&#38;nbsp;Con absoluta frialdad y crueldad. Deportación a cualquier precio.
- En medio de la noche,- Muchos policías en el apartamento- Casi no hay tiempo para empacar lo esencial.

En realidad 20 kilos por persona, la mayoría de las veces los policías permiten mucho menos.&#38;nbsp;De todos modos, la vida no cabe en estas maletas.&#38;nbsp;Sajonia está llevando a cabo un acto administrativo. Pero los afectados pierden sus vidas, sus casas.&#38;nbsp;La hija mayor, Lika, de 11 años, se queja airadamente durante y después de la deportación:&#38;nbsp;"¡Nos tratan como animales!, ¡Nos tiran como a la basura! ¿Qué les da derecho a hacer eso?"&#38;nbsp;Luego en autobús a la comisaría, policía federal, aeropuerto de Leipzig, avión a las 12 horas. Les quitaron los teléfonos móviles en casa.&#38;nbsp;¿Dónde durmieron realmente esa noche los 7 niños de entre 3 y 11 años? En Tiflis, como los otros 50 deportados, están literalmente abandonados. Sin dinero. Sin un refugio ni siquiera para la primera noche.A Sajonia no le importa.

La familia se aloja en casa de unos parientes durante unos días. Ya hay 5 personas viviendo en 2 habitaciones.Ahora hay 9 más. Entonces, la familia vive temporalmente en un piso de vacaciones, que es pagado por los partidarios en Alemania. Pero incluso allí tienen que volver a salir.&#38;nbsp;Esperan que se les permita volver.&#38;nbsp;Y luchamos por ello. Somos ruidosos ¡Hemos desencadenado una disputa de coalición!&#38;nbsp;Los políticos de la izquierda, los verdes y el SPD nos apoyan&#38;nbsp;También están en contra de esta brutal práctica de deportación sajona.&#38;nbsp;Sólo la CDU sigue siendo terca y arrogante, hablando de "hacer cumplir el Estado de Derecho". Pero el Estado de Derecho, eso es lo primero y más importante:
- Artículo 1 de la Ley Fundamental, dignidad humana inviolable...- Y obligaciones en virtud del derecho básico e internacional, por ejemplo también la ONU Convención sobre los Derechos &#38;nbsp; &#38;nbsp;del Niño

La brutal deportación de la familia Imerlishvili no es una excepción, es la norma: la familia se adhiere a la exigencia: "¡Integraros!" y cree en la promesa "La integración vale la pena".&#38;nbsp;Solicita la residencia por integración sostenible. Cumple con las altas exigencias:
- La familia Imnerlishvili lleva más de 8 años viviendo en Pirna- Ambos padres trabajan- Los niños van a la escuela y al jardín de infancia, la hija mayor al instituto - &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; ayudan voluntariamente: en el banco de alimentos o como intérpretes- son populares en todas partes.

No importa.&#38;nbsp;Son brutalmente deportados por la noche, incluso antes de que haya una decisión sobre su solicitud.&#38;nbsp;Toda esta charla sobre la "integración", que significa comportarse como algún tipo de la CDU cree que es correcto: El trabajo, la asociación, la diligencia, el orden... ¡pero toda esa porquería es inútil!&#38;nbsp;Sajonia deporta a personas y niños bien integrados que han nacido aquí y a personas que han vivido, trabajado y hecho amigos aquí durante años.&#38;nbsp;Les gusta deportar cosas en el último momento.&#38;nbsp;Las personas cuya solicitud de asilo fue rechazada hace años no deberían obtener otra estancia.&#38;nbsp;Sajonia deporta a personas enfermas, embarazadas, discapacitadas, de centros juveniles, de trabajo...

¡Ya no tomamos parte en esta inmundicia!&#38;nbsp;Especialmente la CDU debe curarse ahora de su enfermiza manía de deportar.&#38;nbsp;Hemos aguantado demasiado tiempo, nos hemos callado, nos hemos rendido demasiado rápido.&#38;nbsp;E incluso ahora, sólo hacemos las mínimas exigencias. Lo que debería ser evidente en un estado de derecho.

- Que no haya deportación en la noche- Anunciar la deportación tras un año de tolerancia - Consideración del bienestar&#38;nbsp;&#38;nbsp; de los niños
- Permitir pautes de permanencia

Bien, todo esto ya está en la ley. Sajonia simplemente no la sigue o la interpreta como le conviene.&#38;nbsp;Está claro: considerar el interés superior del niño y la deportación no van juntos. La única conclusión posible es detener las deportaciones de las familias.&#38;nbsp;Permitir que las personas se queden significa crear oportunidades legales justas para una estancia segura y luego concederlas, ¡en lugar de deportarlas de todos modos! No tratar a la gente como basura.&#38;nbsp;Eso es lo que queremos. No debería ser tan difícil.
RUSSISCH
В ночь 10 июня 2021 в час ночи у семьи Имерлишвили в Пирне был звонок в дверь. Это была полиция.&#38;nbsp;Примерно 10 полицейских поднялись по лестнице и вошли в квартиру.&#38;nbsp;Ещё 15 стояли вокруг дома.&#38;nbsp;«Сегодня день их возвращения домой,» говорит один полицейский у двери. Всё так просто и проходит.
В имени правового государства детей в Саксонии вырывают из кровати.У отчаянных и плачущих людей есть полчаса, чтобы собрать всё самое нужное. 

Я говорю в имени AG Asylsuchende из Пирны. Мы поддерживаем соседей семьи И. Мы по большей части занимаемся общественной деятельностью и мы вместе начали кампанию «Bring Back our Neighbours» («Верните наших соседей»).&#38;nbsp;Мы требуем как можно скорого права семьи на возвращение. Это может позволить иммиграционная служба (Außenbehörde).&#38;nbsp;Это намного проще, чем организовать депортацию.&#38;nbsp;Но мы ещё требуем изменения жестокой саксонской депортационной политики. У семьи Имерлишвили это прошло так, как Саксония это уже делает годами. Особенно с семьями из Грузии.&#38;nbsp;С абсолютной бессердечностью и жестокостью. Депортация любой ценой.
В середину ночи,Много полицейских в квартиреМало времени, чтобы собрать самое нужное

Вообще-то 20 килограм на человека, но обычно полицейские позволяют заметно меньше. Жизнь итак не помещается в эти чемоданы.&#38;nbsp;Саксония совершает административный акт.&#38;nbsp;Но семья за это теряет свою жизнь, свой дом.&#38;nbsp;Старшая дочь, Лика, 11 лет, с гневом жалуется во время и после депортации: «Они с нами обращаются как с животными!&#38;nbsp;Они выбрасывают нас как мусор! Что им даёт это право?!»&#38;nbsp;Потом с автобусом в полицейский участок, федеральная полиция, аэропорт Лейпциг, самолёт в 12 часов.&#38;nbsp;Телефоны у них дома уже забрали.&#38;nbsp;Где же спали они этой ночью, эти семь детей между 3 и 11 лет?&#38;nbsp;В Тбилиси их как и всех в целом 50 депортированных людей прямо-таки бросили.&#38;nbsp;Без денег. Даже без приюта только для этой первой ночи.&#38;nbsp;Это Саксонии наплевать.&#38;nbsp;Семья на несколько дней остаётся у родственников.&#38;nbsp;Там уже 5 человек живут в двух комнатах.
А тут ещё 9 пришли.

Потом семья временно живёт в отпускной квартире, которая оплачена поддержкой из Германии.&#38;nbsp;Но они и оттуда должны уйти.&#38;nbsp;Они надеются и ждут, могут ли они вернуться.&#38;nbsp;И мы для этого громко боремся.&#38;nbsp;Мы вызвали спор в коалиции!&#38;nbsp;Политики Linke, Grüne, SPD нас поддерживают.&#38;nbsp;Они тоже против этой жестокой саксонской политики депортации.&#38;nbsp;Одна CDU настырно и высокомерно не движется, болтает что-то о том, что надо следовать правовому государству.&#38;nbsp;Но правовое государство в первую очередь:
Первая статья Grundgesetz&#38;nbsp;(конституции) – неприкосновенное человеческое достоинствоМеждународно-правовые обязательства, к примеру конвенция ООН о правах ребёнка Жестокая депортация семьи Имерлишвили не исключение, а норма:Семья следует требованию: «Интегрируетесь!» и верит в обещание «Интеграция того стоит». Они подали заявку на местожительство на базе длительной интеграции.
Они выполняют требования:

семья Имерлишвили живёт больше 8 лет в Пирне
оба родителя работают
дети ходят в школу и детский сад, старшая дочь в гимназии
они занимаются добровольной деятельностью: в пищевом банке или как переводчик
они везде любимы
Всё равно. Ночью их жестоко депортируют, перед тем, как было решение о их заявке.&#38;nbsp;Эта болтовня о «интеграции», где имеется ввиду, что надо себя вести, как стандартный тип из CDU считает правильным: работа, общество, трудолюбие, порядок – но всё это бесполезно!&#38;nbsp;Саксония депортирует хорошо интегрированных и детей, которые здесь родились, и людей, которые здесь годами жили, работали и находили друзей.&#38;nbsp;Саксонии нравится их депортировать в последний момент. Люди, чьи заявки на убежище годами назад отказали, не должны же получить другого местожительства.&#38;nbsp;Саксония депортирует больных, беременных, людей с инвалидностями, из молодёжных учреждений, из рабочего места...

Мы не будем учавствовать в этой дряни!&#38;nbsp;Особенно CDU должна быть излечена от этого безумия депортации!&#38;nbsp;Мы это уже слишком долго терпим, молчали, слишком быстро сдавались.&#38;nbsp;И даже сейчас мы только требуем самый минимум. То, что вообще должно быть очевидным в правовом государстве.
Нет депортациям ночью
Депортацию объявлять после года попустительства
Учитывать благо детей
Позволять перспективы для пребывания
Хорошо, всё это уже есть в законе.
Саксония просто этому не следует или всё истолкует, как им нравится. Понятно одно: учитывать благо детей и депортации несовместимы. Единственное возможное следствие: конец депортациям семей. Предостовлять перспективы для пребывания это значит, создавать честные легальные возможности для безопасного пребывания и их исполнять, а не депортировать несмотря на это! Не обращаться с людьми как с мусором.Вот что мы хотим. Это не должно быть так сложно.

FRANZÖSISCH


Dans la nuit du 10 juin 2021, la sonnette a retenti à 1 heure du matin au domicile de la famille Imerlishvili, dans le quartier de la ville d'Anvers à Pirna. C‘était la police. Une dizaine de policiers ont monté les escaliers et sont entrés dans l'appartement alors que quinze autres se tenaient autour de la maison&#38;nbsp;"Aujourd'hui, c'est le jour où vous rentrez chez vous", dit un policier à la porte d'entrée.
C‘est aussi simple que cela! Au nom de l'État de droit, des enfants sont arrachés de leur lit au milieu de la nuit!&#38;nbsp;Des gens désespérés et en pleurs ont une demi-heure pour faire les valises.
Je parle ici pour l'AG Asylsuchende de Pirna.&#38;nbsp;Nous soutenons les voisins de la famille Imerlishvili.&#38;nbsp;Nous nous occupons principalement des relations publiques et nous menons ensemble la campagne „Bring Back our Neighbours“(Faites revenir nos voisins).&#38;nbsp;Nous revendiquons que la famille pourra revenir en Allemagne (à Pirna) aussi rapidement que possible. Le service des étrangers peut l‘autoriser. C'est beaucoup plus facile qu‘une déportation. Nous revendiquons également un changement dans la politique brutale de déportation de l‘état fédéré de la Saxe.&#38;nbsp;Car ce qui est arrivé à la famille Imerlishvili n‘est pas nouveau! C‘est la politique saxonne menée depuis des années, surtout avec les familles de la Géorgie. Tout cela se passait avec une froideur et une cruauté absolues: La déportation à tout prix, quelles que soient les conditions:
Au milieu de la nuit.Plusieurs policiers.
Avoir à peine le temps de faire les valises, qui ne doivent pas dépasser 20 kilos par personne&#38;nbsp;dans le meilleur des cas. Car la police autorise souvent beaucoup moins.&#38;nbsp;La Saxe procède à un acte administratif, mais les personnes concernées perdent souvent leur vie et leur maison.&#38;nbsp;La fille aînée, Lika, 11 ans, accuse rageusement pendant et après l'expulsion:"Ils nous traitent comme des animaux ! Ils nous jettent comme des ordures ! Qu'est-ce qui leur donne le droit de nous faire ça ? !"&#38;nbsp;Aprés avoir confisqué les téléphones portables, la famille a été amenée en bus jusqu'au poste de police, puis la police fédérale et enfin l'aéroport de Leipzig pour un vol à 12 heures.&#38;nbsp;Où ont-ils dormi cette nuit-là, les 7 enfants âgés de 3 à 11 ans ?&#38;nbsp;Comme les 50 autres déportés, ils ont éte littéralement abandonnés à Tbilissi, sans argent et sans abri, même pas pour la première nuit. Mais la Saxe s'en fiche!&#38;nbsp;La famille devait rester chez des proches pendant quelques jours. Il y a déjà 5 personnes qui vivent dans 2 pièces. Maintenant, il y en aura 9 de plus.

Ensuite, la famille va rester temporairement dans un appartement de vacances, qui est payé par des supporters en Allemagne. Et même là, ils doivent repartir.&#38;nbsp;Ils espèrent et attendent de savoir s'ils seront autorisés à rentrer en Allemagne. Et nous nous battons pour cela. Nous sommes bruyant et nous avons déclenché un conflit de coalition!&#38;nbsp;Les politiciens de die Linke, die Grünen et SPD nous soutiennent.&#38;nbsp;Ils sont également contre cette politique brutale de déportation des Saxons.&#38;nbsp;Seule la CDU reste têtue et arrogante, en papotant des choses sur "l'application de l'État de droit". Mais l'État de droit, c'est d'abord et avant tout :
Article 1: Loi fondamentale - la dignité humaine inviolable.et les obligations découlant du droit fondamental et international, par exemple la Convention&#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp; &#38;nbsp;des Nations Unies relative aux droits de l'enfant.
La déportation brutale de la famille Imerlishvili n'est pas une exception, c'est la règle :&#38;nbsp;La famille adhère à l'exigence : "Intégrez-vous !" et croit en la promesse: "L'intégration vaut la peine !"&#38;nbsp;Elle demande le droit de séjour au titre de l'intégration durable!Elle répond aux exigences élevées :La famille Imnerlishvili vit à Pirna depuis plus de 8 ans.Les deux parents travaillent.Les enfants vont à l'école et au jardin d'enfants, la fille aînée au lycée.Ils apportent leur aide bénévolement à la banque alimentaire ou comme interprètes.Ils sont appréciés partout.

Mais peu importe. Ils sont brutalement expulsés dans la nuit avant même qu'une décision soit prise sur leur demande d’asile.&#38;nbsp;Ce bavardage sur l'intégration, par lequel on entend se comporter de la manière dont certainsmecs de la CDU pense qu'elle est la bonne: Le travail, l'association, la diligence, l'ordre, n’apporte rien&#38;nbsp;! Toute cette saleté n’apporte absolument rien&#38;nbsp;!&#38;nbsp;La Saxe expulse les personnes bien intégrées et les enfants qui sont nés ici, ainsi que les personnes qui ont vécu ici pendant des années, qui ont travaillé ici et qui se sont fait des amis ici ! Ils sont expulsées à la toute dernière minute.&#38;nbsp;Les personnes dont la demande d'asile a été rejetée il y a des années ne devraient plus deposer une autre.&#38;nbsp;La Saxe déporte les malades, les femmes enceintes et les personnes handicapées. Elle récupére aussi des personnes dans des centres de jeunesse ou sur le lieu de travail pour les expulser.&#38;nbsp;On ne va plus accepter cette merde!Avant tout, la CDU doit maintenant être guérie de sa manie maladive des expulsions !&#38;nbsp;Nous avons enduré cela pendant trop longtemps, gardé le silence, abandonné trop rapidement. Et même maintenant, nous ne faisons que des demandes minimales absolues. Ce qui devrait être évident dans un état constitutionnel/ de droit.
Arrêter les déportations dans la nuit.Annoncer la déportation après un an d’avoir donné un Duldung.Prendre en compte l'intérêt supérieur de l'enfant.Permettre les perspectives de rester.

Ok, tout cela est déjà dans la loi.&#38;nbsp;Mais la Saxe ne la suit pas ou l'interprète de la manière qui lui convient.Une chose est claire : le respect de l'intérêt supérieur de l'enfant et l'expulsion ne vont pas de pair. La seule conclusion possible est d'arrêter les expulsions pour les familles.&#38;nbsp;Permettre aux gens de rester signifie créer des possibilités légales équitables pour un séjour sûr au lieu de les expulser à tout prix!&#38;nbsp;Ne pas traiter les gens comme des ordures ! C'est ce que nous revendiquons. Ça ne devrait pas être si difficile.


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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 13:07:12 +0000</pubDate>

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